Ich weiß es nicht, wohin die Engel fliegen

Im August holte mich die Vergangenheit ein: mit großem Vergnügen las ich mich in die Liedtexte und Gedanken von Ludwig Hirsch ein, wurde zurückversetzt in die Zeit der "Dunkelgrauen Lieder", hineingeworfen in die Tage, da ich lernte, dass Musik das Leben - auch in seiner ganzen Traurigkeit - poetisch reflektieren kann.

Damals, mit den "Dunkelgrauen Liedern", wurde der Schauspieler und Liedermacher berühmt. Und heute noch, wenn es Gelegenheit gibt, besuchen Leute wie ich seine Konzerte, um sich immer und immer wieder daran zu erinnern, wie feinhumorig und melancholisch unser Dasein ist. Das nun durch den engagierten Seifert Verlag publizierte Buch "Ich weiß es nicht, wohin die Engel fliegen" sammelt all seine bekannten und unbekannten Texte aus dem vielfältigen Schaffen des großen österreichischen Künstlers und bietet damit Einblick in die große Kreativität und Formulierungskunst des 1946 in der Steiermark Geborenen.

Besonders mochte ich an der Lektüre natürlich jene Texte, die ich längst schon kannte: Texte jener Platten, die immer noch in meinem Regal stehen und auf neueren Trägermedien fixer Bestandteil meines CD-Wechslers im Auto sind.

Sie wissen nicht, was Sie Ihrem Gatten, Ihrer Gattin zu Weihnachten schenken sollen: hier liegt es vor!

Ich weiß es nicht, wohin die Engel fliegen ...
Lieder und Texte
gebunden mit SU, illustriert (s/w)
Seifert Verlag
ISBN: 978-3-902406-78-1
19,90 Euro